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Johannes Greber (1874 - 1944) war katholischer Priester, Religionslehrer und später freier religiöser Schriftsteller. Nach seinem Studium der katholischen Theologie wirkte er mehrere Jahre als Seelsorger im Bistum Trier. In den 1920er Jahren wandte er sich vom kirchlichen Dienst ab und veröffentlichte Schriften, in denen er seine religiösen Überzeugungen und Erfahrungen darlegte.
Seine deutsche Übersetzung des Neuen Testaments erschien erstmals 1936. Sie entstand auf der Grundlage des griechischen Urtextes und orientiert sich nach den Angaben des Übersetzers insbesondere am Codex Bezae (Codex D). Die Übersetzung zeichnet sich durch eine eigenständige sprachliche Gestaltung und zahlreiche vom traditionellen Bibeltext abweichende Wiedergaben aus.
Neben seiner Bibelübersetzung veröffentlichte Johannes Greber unter anderem das Werk "Der Verkehr mit der Geisterwelt - Seine Gesetze und sein Zweck", in dem er seine religiösen Anschauungen ausführlich darlegt.
Unabhängig von der theologischen Bewertung seiner Auffassungen nimmt Johannes Grebers Übersetzung einen besonderen Platz in der Geschichte der deutschsprachigen Bibelübersetzungen des 20. Jahrhunderts ein und besitzt sowohl religionsgeschichtliche als auch zeitgeschichtliche Bedeutung.
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