"Zwanzig Jahre hat Ambrose Bierce gebraucht, bis er Worte fand. Er war der erste, der das Schweigen brach, dieses lähmende schlechte Gewissen einer ganzen Nation. Erst Jahre nach ihm brachten die Kriegshelden beider Seiten ihre Memoiren zu Papier; als das Kriegsministerium 1901 eine offizielle Version der Schlacht von Shiloh veröffentlichte, waren sogar vier Jahrzehnte vergangen. Gibt es im Krieg eine Wahrheit? Bierce fand nichts als nacktes Grauen."
DIE ZEIT