Oliver Cromwell ist eine Galionsfigur der englischen Geschichte. In Großbritannien war und ist seine Bekanntheit vergleichbar mit der Martin Luthers hierzulande. Ein Reformer, der die Meinungen spaltet, dessen fundamentale Wirkung auf die weiteren historischen Entwicklungen aber unbestreitbar ist. Dass er die englische und britische Politik und ihr Selbstverständnis bis hinein ins 20. Jahrhundert prägte, lässt sich nicht bezweifeln. Mit Cromwell nimmt das Mutterland des Parlamentarismus einerseits endgültig den Weg Richtung Demokratie, andererseits ist uns der tiefe religiöse Eifer des radikalen Protestanten heute fremd. Ronald G. Asch zeichnet erstmals seit Jahrzehnten für deutschsprachige Leserinnen und Leser das spannende Porträt dieser zutiefst widersprüchlichen welthistorischen Figur am Anfang der Moderne.
Mit zahlreichen Abbildungen
Oliver Cromwell ist eine Schlüsselfigur der englischen Geschichte. In Großbritannien ist sein Name bis heute so bekannt wie hierzulande der Martin Luthers. Ein Reformer, der die Meinungen spaltet: Für die einen Freiheitskämpfer und Wegbereiter moderner Politik, für die anderen religiöser Eiferer und Militärherrscher. Unbestritten ist jedoch sein nachhaltiger
Einfluss auf die englische und britische Politik und ihr Selbstverständnis bis hinein ins 20. Jahrhundert. Die Verfassung, der Cromwell seine Macht verdankte, zerbrach zwar nach seinem Tod. Doch das von ihr geprägte Zusammenspiel von Krone und Parlament wurde zu einem Fundament des modernen England.
Ronald G. Asch zeichnet erstmals seit Jahrzehnten für ein deutschsprachiges Publikum das spannende Porträt dieser zutiefst widersprüchlichen welthistorischen Figur, dessen Leben und Wirken den Anfang der Moderne entscheidend mitprägten.
Mit zahlreichen Abbildungen.