Unsere Gegenwart ist krisengeschüttelt und katastrophengeprägt. Das Bild einer ¿negativen Zukunft¿ hat die Vorstellung einer ¿positiven Zukunft¿ längst überlagert. Uns bedrängt die 'Frage nach einer bewohnbaren Welt'. Viele erwarten vor allem Negatives von der Zukunft und wir haben zudem das Gefühl, keinen wirklichen Einfluss auf sie ausüben zu können, also unfrei und machtlos geworden zu sein. Da liegt die Resignation nicht fern, im Einzelnen sogar die Verzweiflung.
Jean-Pierre Wils zeigt, wie es möglich ist, ¿Sinn¿, ¿Hoffnung¿ und ¿Trost¿ als ein Reservoir des Widerstands neu zu entdecken. Nicht als Vertröstung, sondern philosophisch verantwortet zeigt er, wie die drei Kategorien wirken können gegen das Einverständnis mit dem schlechten Lauf der Dinge. Ihre Rehabilitation kann unsere Einstellung und die Debatten über die Zukunft, unsere Weltsicht und unser konkretes Handeln - individuell und als Gesellschaft - positiv verändern.