Anhand von Einzelschicksalen erzählt der Film, wie im Namen der Religion in der Schweiz im letzten Jahrhundert zahllose Kinder von ihren Familien getrennt, in Heimen untergebracht und vom Erziehungspersonal beider Konfessionen gequält und missbraucht wurden. Ihr Schicksal hallt bis heute nach - und erinnert auch an viele Kinder und Jugendliche, die in der frühen Neuzeit der Unholderei bezichtigt, gefoltert und zu ihrem angeblichen Seelenheil oft auch hingerichtet wurden.