»Solange ich male, so lange habe ich auch meine Notizen zur Malerei geschrieben. In den ersten Jahren waren das vor allem Briefe, in denen ich meinen Bilderkäufern und Freunden und mir selber versuchte zu erklären, was und warum ich etwas gemalt habe. Später habe ich versucht, mir schreibend Zusammenhänge zu erschliessen. Naheliegend schien mir auch, Katalogtexte selber zu schreiben. (An Selbstbewusstsein hat es mir ja selten gefehlt!) In den 1970er- und 1980er-Jahren füllte ich Kartonschachteln und Schubladen mit Notizen. Manchmal las ich sie später nochmals durch, aber dann gerieten sie nach und nach ins Altpapier. Als ich 2001 «Der Maler auf seinem Drehstuhl» schrieb, fehlten mir daher zahlreiche meiner Notizen. Darum fing ich dann an, diese in Ordner zu heften. Auch gewöhnte ich mir an